Maggia

Maggia

Tessin Maggia 17011   Steinart Kalkstein
  Fundort Tessin, Laventine, Bleniotal, Calancatal, Verzascatal, Maggiatal
  Farbe

 

weiss, grau, bräunlich, schwarz
weisse Lagen: Feldspat, Quarz und Muskovit
dunkle Lagen: Biotit und Hornblende
  Kollektion zu den Maggia Steinen

 

Entstehung

Gneis ist ein metamorphes Gestein, das bei der Umwandlung anderer Gesteinsarten entsteht. Im Gegensatz dazu zählt Granit zu den Plutoniten. Das bedeutet, dass es ein magmatisches Tiefengestein ist, also aus im Erdinneren erstarrtem Magma besteht. Die Verwechslung von Granit und Gneis kommt häufig vor, da sich beide Natursteine recht ähnlich sehen, Unterschiede lassen sich nur bei genauem Hinsehen erkennen. Der Irrtum ist aber nicht wirklich tragisch: Maggia Granit z.B. weist sehr ähnliche technische Eigenschaften auf wie die Natursteinsorte, mit dessen Name er sich schmückt. Granit ist bekannterweise sehr widerstandsfähig und resistent gegen alle möglichen externen Einflüsse. Auch Maggia Granit ist frost- und tausalzbeständig sowie trittsicher, also ein robuster Naturstein!

Quelle: stonenaturelle.com

Besonderheiten

Gneise sind metamorphe Gesteine, bei denen eine deutliche Schichtung durch grobe, helle und dunkle Lagen definiert ist. Gneise aus dem Tessin werden von Laien noch heute oft «Granite» genannt. Die klare Richtungsorientierung der Gneise aufgrund der im Gestein ausgerichteten Mineralien unterscheiden diese jedoch ganz klar von den homogenen Graniten (gleichmässige Orientierung in alle Richtungen). Schwieriger jedoch ist die Unterscheidung von Ortho- bzw. Paragneisen. Bei Orthogneisen sind helle, spezifisch leichtere Magmatite (hauptsächlich Granite) das Ausgangsgestein – im Gegensatz zu Paragneisen, welche aus Sedimenten hervorgingen.

Quelle: swiss-stones.com

Beschaffenheit

Die heute im Maggiatal abgebauten Gneise zeichnen sich durch ihr feines, gleichmässiges Korn und durch ihre bei Spaltplatten vorwiegend glänzend-schwarze Färbung aus, die stellenweise einen leicht grünlichen Stich annimmt. Sie sind in ausgeprägtem Mass ebenflächig spaltbar entlang den mit Glimmern (vor allem Biotit) angereicherten Lagerflächen. Eine «Striemung» ist kaum vorhanden. Die Gneise bestehen hauptsächlich aus den gegeneinander verzahnten Hauptgemengteilen Quarz, Oligoklas, Orthoklas und Biotit, wobei die Glimmer meist gut eingeregelt sind. Grobbankige Einschaltungen mit eher massigem Gestein sind recht häufig, vor allem im Bavonatal, wo sie aber nicht mehr abgebaut werden. Neben den altbekannten feinkörnigen Maggiagneisen sind lokal auch gröbere und hellere Varietäten abgebaut worden (z.B. Soladino).

Sehr feinkörnig mit hohem Anteil an feinschuppigem Dunkelglimmer, der abwechselnd mit Feldspat eine feine Hell-Dunkelschichtung bewirkt. Spaltflächen sind deshalb meist dunkler als gesägte Flächen, da sie entlang der Dunkelglimmer verlaufen. Gelegentlich sind reine Biotitlagen in die Schichtung eingestreut, entlang derer sehr ebene, völlig schwarze Spaltflächen entstehen (sogenannte «piani di mosca»). Abbau in Hangbrüchen bel Riveo am Osthangfuss des Maggiatales und von Riveo bis Cevio am Westhang, teilweise auch über dem Hangfuss liegend, sowie im Südhang der Rovana (Linescio, Valle di Campo).

Quelle: www.nvs.ch

Steinbruch

Tessin Maggia Gneis Steinbruch
Maggia Gneis Steinbruch

Maggia Gneis Steinbruch
Maggia Gneis Steinbruch

Die Firma Fratelli Campana SA ist ein Steinbruch. und Natursteinverarbeitungsbetrieb in Riveo/Maggiatal. Gegründet im Jahr 1939, ein typisches Familien-Unternehmen, heute in der vierten Generation. Die von Generation zu Generation übertragene Erfahrung wird den jeweiligen Entwicklungen angepasst. 

Referenz Objekte aus Maggia Gneis

Bälliz-Platz, Thun Bodenplatten naturgespalten
Hauptsitz der Mobiliarversicherung in Bern Bodenplatten
Piazza Stazione, Muralto Bodenplatten naturgespalten nachgerichtet
Landesmuseum, Münster (D) Fassadenplatten naturgespalten
Botta-Kirche, Mogno Fassadensteine und Blockstufen
Friedhof, Lausanne Bodenplatten naturgespalten
Friedhof, Reutlingen (D) Bodenplatten naturgespalten

Quelle: www.cavecampana.ch

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