Tessin – Ticino

Tessin

Wappen Tessin

Südlich des Gotthards befindet sich der einzige völlig italienischsprachige Kanton der Schweiz. Das Tessin ist eine beliebte Ferienregion – zum einen wegen seines fast schon mediterranen Klimas, zum anderen weil es geografisch sehr viel zu bieten hat.

Der Kanton wird von den Alpen durchzogen und hat am Rheinwaldhorn auf 3’402 Metern seinen höchsten Gipfel. 3’200 Meter tiefer findet sich der Lago Maggiore, mit 193 Metern der tiefste Punkt der Schweiz. Diese Spannweite bietet unzählige Möglichkeiten für Touristen. Wandern, Baden, Fahrrad- und Motorradtouren – der Fantasie sind im Tessin keine Grenzen gesetzt.

Hauptort des Tessins ist Bellinzona. Dies ist seiner geschichtlichen Wichtigkeit und nicht seiner Grösse geschuldet. Die Stadt am Fusse des Gotthardmassivs zählt knapp 19’000 Einwohner. Durch ihren strategisch wichtigen Standort am Gotthard ist Bellinzona jedoch schon seit Urzeiten eine wichtige Siedlung. Eine Stadtmauer und ein Burgenkomplex zieren Bellinzonas Stadtbild. Sie zählen seit dem Jahr 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe und geniessen eine grosse Popularität bei Besuchern.

Mit 64’000 Einwohnern ist Lugano die grösste Stadt des Tessins. Weiterhin ist Lugano drittgrösster Finanzplatz der Schweiz und Verbindungsglied zum  italienischen Wirtschaftsraum. Lugano ist berühmt für seinen See, den Lago Maggiore, von dem man eine wunderschöne Sicht auf den Monte Bré hat. Die vielen Grünanlagen entlang des Lago Maggiore laden zum Spazieren und Verweilen ein. In der Altstadt finden sich viele Barockbauten, die bis heute gut erhalten sind. Nicht zuletzt zeichnet sich die Stadt durch ihre in den Hügel hinein gebauten Terrassenbauten aus. 

Die Stadt Locarno ist der Kultursitz des Kantons. Die Piazza Grande ist das Prunkstück der Stadt am Lago Maggiore. Hier findet das Locarno Filmfestival statt, eines der prestigeträchtigsten Filmfestivals in ganz Europa. Im Sommer gehört der Platz aber den Grössen der Rock- und Popmusik. Am Moon and Stars Festival vibriert die Stadt regelmässig in den Klängen internationaler Sänger und Bands.

 

Arzo

Das Dorf wurde 1335 als Arzio erstmal erwähnt. Arzo gehörte unter den Visconti, unter der schweizerischen Herrschaft und bis 1814 zum Bezirk Lugano. 1798 bildete es einen Teil der unabhängigen Republik Riva San Vitale. Der Ort war schon im Mittelalter für seine Marmorbrüche bekannt. Arzo-Marmor wurde beispielsweise für den Bau des Doms zu Como, 1435 für die Restauration der Fassade des Brolettos in Como, für den Altar der Kirche San Pietro in Astano sowie für das Relief an der Kathedrale San Lorenzo in Lugano verwendet. Das Dorf erhob eine Abgabe auf den in seinen Brüchen gewonnenen Marmor. In der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts musste Arzo den Herzögen von Mailand acht Wehrpflichtige stellen.

In kirchlicher Hinsicht gehörte Arzo zur Pfarrei Riva San Vitale, von der es am 15. Oktober 1630 abgelöst und zur unabhängigen Pfarrei ausgestaltet wurde; im 18. Jahrhundert schuldete es der Mutterkirche von Riva San Vitale noch einen Zins von 415 Lire, der später abgelöst wurde.

Quelle Arzo: Wikipedia

Castione

Eine erste Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1237 unter dem damaligen Namen Castillionum. Hier 84 Gräber aus der ersten Eisenzeit, sowie solche aus der gallischen Zeit entdekt wurden. Die San Pietrokirche von Bellinzona schon im 13. Jahrhundert besass hier Zehntenrechte, um die sich seit 1463 die vicinia Lumino-Castione und das Bellinzoneser Kapitel lange Zeit stritten. Castione ursprünglich gehörte zur vicinia Lumino Castione, dann wurde es als selbständige Gemeinde davon abgetrennt; seit 1820 gehört es zur Gemeinde Arbedo. Hier fand die Schlacht bei Castione vom 6. Juli 1449 statt.

Quelle Castione: Wikipedia

Cristallina

Der Piz Cristallina ist ein Gipfel im Massiv der Medelsergruppe in den Adula-Alpen der Schweiz mit einer Höhe von 3128,1 m ü. M. Wie die anderen Gipfel des Medelsermassivs erhebt er sich nur wenig über das Gebiet des Glatscher da Medel, an dessen Südwestecke er steht. Der (westliche) Hauptgipfel trug früher auch den Namen Piz Pozata. Der östliche Nebengipfel ist laut topografischer Karte und SAC-Gebietsführer nicht benannt.

Quelle Cristallina: Wikipedia

Maggia

Maggia ist eine politische Gemeinde im Kreis Maggia, Bezirk Vallemaggia, des Schweizer Kantons Tessin. Diese Region von atemberaubender Schönheit bahnt sich ihren Weg vom Lago Maggiore (Ascona, Locarno) durch die Alpen. Das Maggiatal, das magische Tal, verwöhnt die Sinne und den Gaumen und bietet Natur und Kultur in perfektem Einklang.

Quelle Maggia: Myswitzerland.com

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "X" klickst, erklärst du dich damit einverstanden.

Schließen